
Laborcontainer für Forschung & Hochschule – DFG, GenTSV, BSL
BSL-1, BSL-2 und S1/S2 nach GenTSV, GefStoffV-konformes Gefahrstofflager nach DIN EN 14470, Sicherheitswerkbank Klasse II nach DIN EN 12469, chemische Abzüge nach DIN EN 14175. Mietverträge ab 12 Monaten passgenau zur Drittmittelprojektlaufzeit. Bauantragsunterlagen, ZKBS-Erklärung und DGUV-Prüfprotokolle ab Werk Albstadt.
Während die Hochschul-Bauverwaltung den klassischen Antrag plant, läuft Ihr Drittmittelprojekt bei uns längst.
Planexus Engineering Team
Inhaltlich verantwortet vom Planexus-Engineering-Team – Bauingenieure, Verfahrenstechniker und Laborplaner mit langjähriger spezialisierter Erfahrung im modularen Laborbau. Planexus GmbH ist Teil der Wesemann Holding GmbH und realisiert BSL-2-, BSL-3-, GMP- und ATEX-Container für Pharma, Biotech, Forschung und Krisenstäbe in DACH.
Warum Hochschulen und außeruniversitäre Institute zu Containern greifen
Ein DFG-Sachbeihilfe-Projekt läuft typisch 36 Monate. Ein klassischer Hochschul-Laborneubau dauert von Antrag bis Inbetriebnahme nach Bauunterlagen-Erlass und HBR-Verfahren 36-72 Monate. Diese Lücke schließen modulare Forschungs-Container.
Drei Engpässe in Hochschul-Forschungsprojekten, die wir mit Containern lösen
DFG-Mittel fließen ab Bewilligung. Bauamt-Verfahren dauert oft länger als das Projekt. Container überbrückt die Lücke.
Planexus: Bauantrag und ZKBS-Anzeige im Werkspaket.
Asbest-, Brandschutz- oder GEG-Sanierung legt Bestandslabor 12-24 Monate lahm. Übergangs-Container hält Forschung am Laufen.
Planexus: temporäre Genehmigung mit Rücknahme.
DFG, BMBF und EU verlangen Vergleichsrechnung Miete vs. Kauf. Container-Miete passt zur Projektlaufzeit ohne Restwert-Problem.
Planexus: Wirtschaftlichkeitsvergleich als Anlage.
Normen und Regelwerke für Hochschul- und Forschungs-Container
| Norm | Anwendung | Lieferung |
|---|---|---|
| GenTG / GenTSV | Gentechnik-Anlagen S1/S2 | ZKBS-Anzeige, GenTAufzV-Räume |
| BioStoffV § 15 | Biologische Arbeitsstoffe Schutzstufe 2 | Gefährdungsbeurteilung, TRBA 100 |
| GefStoffV / TRGS 526 | Gefahrstofflager und -arbeitsplätze | Sicherheitsschrank DIN EN 14470, Auffangwannen |
| DIN EN 12469 | Sicherheitswerkbank Klasse II | Typ A2 oder B2 mit DGUV-V3-Prüfung |
| DIN EN 14175 | Chemische Abzüge | VAV-Regelung, Eintritts-Validierung |
| DIN 1946-7 | RLT für Laboratorien | Luftwechsel ≥8/h, Druckkaskade |
| DGUV V3 | Elektrische Anlagen jährlich | Prüfprotokoll im Mietkontrakt |
| DGUV Information 213-850 | Sicheres Arbeiten in Laboratorien | Notdusche, Augenspüler, Erste-Hilfe-Punkt |
| ISO 3696 Typ 1/2/3 | Reinstwasser-Qualität | Anschluss für Reinstwasser-Anlagen |
| DFG-Verwendungsrichtlinien 2024 | Drittmittel-Förderfähigkeit | Wirtschaftlichkeitsvergleich, Belege |
Acht Anwendungen, die wir für Hochschulen und Forschungsinstitute liefern
Mikrobiologie, Virologie, Molekularbiologie mit gerichteter Strömung und HEPA-H14.
CO₂-Inkubatoren, Klasse-II-Werkbänke, Sterilisatoren, Reinstwasser, niedrige Vibration.
Klimastabilisiert ±0,5 °C, EMV-geschützt, Argonschrank, Stickstoff-Generator.
Mehrere Abzüge nach DIN EN 14175, Lösungsmittel-Vorratsschrank, Inertgas-Versorgung.
Schwingungs-isoliertes Fundament, hohe Traglast, Druckluft 8 bar, 400 V Drehstrom.
TVT-konformer Vorbereitungsbereich, separater Material-/Personalfluss, niedriger Geräuschpegel.
Doppelte Kühlkette, USV-Anschluss, Alarm-Aufschaltung, Datenlogger nach GLP.
Mietzeit 12-60 Monate, Standardisierung mit Bestandsausstattung, schneller Auf-/Abbau.
Sechs Engineering-Details, die Hochschul-Container von Bürocontainern trennen
Min. 8-fach Luftwechsel nach DIN 1946-7
Quell-Zuluft mit Filter F7+F9, Abluft über Abzüge ins Freie, Druckkaskade Schleuse → Labor → Außen, Notbetrieb mit Notstrom für Lüftung 60 min.
Vollausstattung Forschungs-Standard
Kalt- und Warmwasser, Druckluft 6/8 bar trocken/ölfrei, Vakuum, N₂, Ar, Stadtgas, Reinstwasser-Anschluss, 230/400 V mit USV-Reserve.
DGUV Information 213-850 vollständig
Notdusche mit beheizter Leitung, Augenspüler nach DIN EN 15154, Brandmeldeanlage Kategorie 1 mit Aufschaltung, Erste-Hilfe-Schrank, Fluchtwege beleuchtet.
GLP-tauglich nach OECD
LIMS-Anschluss, Audit-Trail, ELN-fähige Workstations, redundante Datensicherung, Zeitsynchronisation NTP, Zugriffsrechte rollenbasiert.
Tisch-Höhenverstellung 720-1.080 mm
C-Profil-Schienensystem, mobile Untertische, Rollwagen, Strom-Schienen oberhalb Arbeitsfläche, Daten-Mehrfach-Patch, Umbau ohne Bauleistung.
Chemikalienbeständig nach DIN EN ISO 175
Fugenloser Kautschuk-/Linoleumboden mit Hohlkehlen, abriebbeständige Wände, abwischbare Decke, alle Materialien GISBAU-geprüft, recycelbar.
Wo wir Forschungs- und Hochschul-Container in DACH liefern
Forschungsstandorte in Berlin, Heidelberg, Braunschweig, Potsdam, Jülich, München, Göttingen, Tübingen, Stuttgart, Dresden, Karlsruhe und Aachen.
DFG-Verwendungsnachweis für Laborcontainer-Miete: Welche Belege fehlen am häufigsten
Die DFG-Verwendungsrichtlinien 2024 verlangen für Container-Miete: schriftliches Angebot mit Leistungsbeschreibung, Mietvertrag mit Laufzeit passend zur Projektdauer (typisch 24-36 Monate), Abnahmeprotokoll bei Inbetriebnahme, Nutzungserklärung des Projektverantwortlichen, Wirtschaftlichkeitsvergleich Miete vs. Kauf mit Restwert-Berechnung. Häufigste Mängel im Verwendungsnachweis: fehlender Wirtschaftlichkeitsvergleich (DFG lehnt 15-20 % der Nachweise zurück), Mietvertrag kürzer als Projektlaufzeit ohne Verlängerungsoption, keine Zuordnung zu Position „projektbezogene Mietkosten" oder „großgeräteähnliche Investitionen", fehlende Abnahme durch Hochschul-Bauverwaltung oder Dekanat.
Planexus liefert DFG-Ready-Paket: Angebot mit Positionsgliederung nach DFG-Kategorien, Mietvertrag mit Verlängerungsklausel, Abnahmeprotokoll mit technischer Spezifikation, Nutzungserklärungs-Vorlage, Wirtschaftlichkeitsvergleich Excel mit NPV über Projektlaufzeit. Für BMBF- und EU-Horizon-Projekte ergänzen wir Financial Statement-Vorlage und Audit-Trail-konforme Rechnungslegung. Auch die Eigenmittel- und Haushaltsregeln außeruniversitärer Forschungsinstitute akzeptieren dasselbe Belegpaket.
Kosten Container-Miete BSL-2/S2-Forschung: 4.500-8.500 Euro/Monat je nach Konfiguration (Abzüge, Sicherheitswerkbank, Medienversorgung). DFG-Sachbeihilfe-Projekt 36 Monate: 162.000-306.000 Euro Mietkosten förderfähig bei nachgewiesener Wirtschaftlichkeit gegenüber Neubau (Neubau-Kostenvergleich: 800.000-2,5 Mio. Euro, Bauzeit 36-72 Monate).
GenTSV-S2-Container: ZKBS-Anzeige Schritt für Schritt
S2-Anlagen nach GenTSV sind genehmigungspflichtig nach GenTG §8. Ablauf: (1) Gefährdungsbeurteilung nach GenTSV Anhang 3, (2) technische Beschreibung Container mit Sicherheitswerkbank Klasse II DIN EN 12469, Personalschleuse, Autoklav, Lüftung mit gerichteter Strömung, (3) Einreichung bei Landesbehörde, (4) Stellungnahme ZKBS-Sekretariat BVL Berlin (8-12 Wochen), (5) Genehmigung oder Auflagen. Bearbeitungsdauer gesamt: 14-22 Wochen. S1-Anlagen: nur Anzeige, 4-8 Wochen.
Pflicht-Dokumentation im Betrieb: GenTAufzV-Aufzeichnungen (Zugangskontrolle, Reinigung, Wartung), jährliche DGUV-V3-Prüfung Sicherheitswerkbank, 12-monatige Filter-Integritätsprüfung HEPA H14, Autoklav-Validierung EN 285. Planexus liefert ZKBS-Anzeige-Vorlage, technische Zeichnungen, MSR-Anschluss für GenTAufzV-Räume und Schulungskonzept für S2-Personal nach TRBA 120.
Planexus Leistungen für Forschung & Hochschule
Technische Laborplanung
BSL-1/2 und S1/S2 nach GenTSV, Medienversorgung Forschungs-Standard, flexible Möblierung, LIMS-/ELN-Schnittstellen für Drittmittelprojekte.
Beratung & Genehmigung
ZKBS-Anzeige, Bauantrag temporäre bauliche Anlage, DFG-/BMBF-Belegpaket, Wirtschaftlichkeitsvergleich Miete vs. Neubau.
Modulbau & Fertigung
Forschungs-Container ab Werk Albstadt, Mietzeit 12-60 Monate, Übergangslabor während Sanierung, Rücknahme inklusive.
Häufige Fragen zu Forschung & Hochschule
Sind Laborcontainer DFG-förderfähig?
Ja. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert über ihre Verwendungsrichtlinien (Allgemeine Verwendungsrichtlinien für Sachbeihilfen, Stand 2024) sowohl Mietkosten als auch Investitionen in projektbezogene Forschungsinfrastruktur. Laborcontainer fallen unter Position „großgeräteähnliche Investitionen“ oder „projektbezogene Mietkosten“. Wir liefern die DFG-relevanten Belege (Angebot, Abnahmeprotokoll, Nutzungserklärung, Wirtschaftlichkeitsvergleich Miete vs. Kauf) als Anlage zum Verwendungsnachweis. Für GRK, SFB, Exzellenzcluster, Forschungsbauten nach Art. 91b GG und Großgeräte nach DFG-Großgeräteinitiative sind modulare Container etabliert. Auch BMBF-Projekte (Ramp-up, IPCEI, FONA) und EU-Horizon-Projekte akzeptieren Container-Mietkonstrukte.
Was ist GenTSV und warum ist sie für Hochschul-Container kritisch?
Die Gentechnik-Sicherheitsverordnung (GenTSV) regelt Anlagen, in denen mit gentechnisch veränderten Organismen gearbeitet wird. Sie unterscheidet Sicherheitsstufen S1, S2, S3 und S4. S1-Anlagen sind anzeigepflichtig, S2-S4 genehmigungspflichtig nach Gentechnikgesetz § 8. Zuständig: Landesbehörden mit fachlicher Stellungnahme der ZKBS (Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit) am BVL Berlin. Für S2 brauchen Sie kontrollierten Zugang, separate Personal- und Materialschleusen, BGW-konforme Sicherheitswerkbank Klasse II nach DIN EN 12469, autoklavierte Abfallströme. S3 verlangt zusätzlich Unterdruck-HVAC mit HEPA-H14-Doppelfilterung und gerichteter Strömung. Wir bauen S1- und S2-Container standardmäßig, S3 mit BSL-3-Engineering. Für die GenTAufzV-Aufzeichnungen liefern wir die Räume mit MSR-Anschluss.
Wie schnell kann ein Drittmittelprojekt mit Container starten?
Das hängt vom Konfigurationsgrad ab. Standard-Mietcontainer aus unserem Pool (BSL-1, S1, GefStoffV-konformes Gefahrstofflager, einfache Nasszelle) können wir in 4-6 Wochen anliefern. Projektspezifische Container (BSL-2, S2, dezidiertes HVAC, Reinraum-Standard) brauchen 12-16 Wochen Werksfertigung. Anlieferung 1 Woche, Inbetriebnahme 1-2 Wochen, Abnahme 1 Woche. Insgesamt: 18-22 Wochen bis projektgenehmigter Betrieb. Konventioneller Hochschul-Bauantrag dauert nach Landeshaushaltsordnung typisch 18-36 Monate – Container ist deshalb für 24- oder 36-Monats-Projekte oft die einzige realistische Option. Mietverträge mit 12, 24, 36 oder 60 Monaten sind möglich.
Können Container während Sanierung des Bestands-Labors als Übergangsfläche dienen?
Genau das ist einer unserer häufigsten Anwendungsfälle. Hochschulen stehen regelmäßig vor dem Problem: ein Bestandsgebäude wird saniert (Asbest-Sanierung, Brandschutz-Nachrüstung, energetische Modernisierung nach GEG, statische Ertüchtigung), Forschung darf nicht 12-24 Monate stillstehen. Wir stellen während der Sanierung Container-Übergangslabore mit gleichwertiger Ausstattung (Abzug, Sicherheitswerkbank, Spülecke, Notdusche, Augenspülstation) auf das Hochschul-Gelände. Mietzeit typisch 18-36 Monate, danach Rücknahme inklusive. Bauantrag nach LBO als „temporäre bauliche Anlage“ mit befristeter Genehmigung – das beschleunigt die Behördenfreigabe drastisch gegenüber einem Neubau. Wir liefern die Bauantragsunterlagen mit.
Welche Sicherheitswerkbanken und welche Abzüge bauen wir ein?
Standard für Hochschul-Container: Sicherheitswerkbank Klasse II nach DIN EN 12469 (Personenschutz, Produktschutz, Umweltschutz; HEPA-H14 in Zu- und Abluft, gerichtete Strömung 0,38 m/s ±20 %), wahlweise Typ A2 mit interner Rezirkulation oder Typ B2 mit Abluft ins Freie für gefährliche Chemikalien. Chemische Abzüge nach DIN EN 14175 mit dokumentierter Eintrittsgeschwindigkeit ≥0,5 m/s, ENERGY-VAV-Steuerung mit Frontschieber-Position, mechanische Bestätigung der Lüftungssituation. Sondertypen: PCR-Werkbänke mit UV-Sterilisation, Zellkultur-Bänke mit Restriktion gegen Aerosolverschleppung, Tracerstoff-Abzüge für SBF-Prüfungen. Wartungsintervall 12 Monate inklusive im Mietkontrakt. DGUV-V3-Prüfung jährlich.
Was unterscheidet Forschungs-Container von industriellen QC-Containern?
Forschungs-Container sind flexibel und experimentell ausgelegt: vielfältige Medienanschlüsse (Druckluft, Vakuum, Stickstoff, Argon, deionisiertes Wasser, Reinstwasser nach ISO 3696 Typ 1), modulare Möblierung mit verschieblichen Tischen, Tisch-Höhenverstellung 720-1.080 mm, Strom-Schienen mit 230 V und 400 V, Daten-Mehrfach-Patchpaneele Cat 6a, viele Funktionsabzüge. Industrielle QC-Container sind methodenfest und prozessstabil ausgelegt: feste Möblierung am SOP-Standard, dedicated GMP-Datenintegrität, validierte Geräte-Anbindung, weniger Flexibilität dafür mehr Reproduzierbarkeit. Wir bauen beide Typen – Hochschulen und Forschungsinstitute bekommen meist die Forschungs-Konfiguration.
Wie ist die rechtliche Situation für Container auf Hochschul-Liegenschaften?
Hochschulen sind Bauherren im Sinne der Landesbauordnung. Ein Container >75 m³ Brutto-Rauminhalt oder mit dauerhafter Verbindung zum Boden ist baugenehmigungspflichtig nach LBO § 60ff. Verfahrensfreie Anlagen (LBO § 61, je Bundesland leicht unterschiedlich) gelten meist nicht für Labor-Container, weil sie GenTSV/BioStoffV-relevant sind. Wir liefern den Bauantrag mit: Lageplan, Statik nach DIN EN 1991/1992/1993, Brandschutznachweis nach LBO + MBO + ASR A2.2, Lärm- und Lüftungsnachweis, GenTSV/BioStoffV-Erklärung. Auf bestandsgeschützten Liegenschaften (z.B. denkmalgeschützte Hochschul-Areale in Innenstadtlagen) klären wir vorab mit der Denkmalbehörde.
Forschungs-Container für Ihr Drittmittelprojekt
Skizzieren Sie Förderträger, Projektlaufzeit und Sicherheitsstufe. Wir antworten innerhalb eines Werktags mit DFG-/BMBF-/EU-tauglichem Konzept inkl. Wirtschaftlichkeitsvergleich.
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Wir liefern für Pharma, Forschung, Industrie, Bildung, Public Health und Energiewende – jeweils mit den branchenspezifischen Normen, Schutzklassen und Qualifizierungsdokumenten.