Laborcontainer Öl Gas Raffinerie Tanklager – ATEX Kraftstoff-QC Turnaround
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Laborcontainer für Öl, Gas & Raffinerie – ATEX, Kraftstoff-QC

ATEX Zone 1/2 am Werkszaun, Kraftstoff- und Prozessanalytik nach DIN EN 228/590 und ASTM, H₂S- und VOC-Schutz, AwSV-Auffang, ISO-17025-fähige Messplätze, mobil für Turnaround. Für Raffinerien, Tanklager, Pipeline- und Gasspeicher-Betreiber, LNG-Standorte und unabhängige Kraftstoff-Prüfstellen in DACH.

Ohne Hallenumbau in der Ex-Zone – das Labor steht, während die Anlage läuft oder im Turnaround ist.

✓ ATEX Zone 1/2 am Bestand
✓ H₂S- und VOC-Detektion
✓ ISO 17025-fähig (Kraftstoff-QC)
✓ Turnaround in Wochen statt Monaten
Fachlich verantwortet von

Planexus Engineering Team

Inhaltlich verantwortet vom Planexus-Engineering-Team – Bauingenieure, Verfahrenstechniker und Laborplaner mit langjähriger spezialisierter Erfahrung im modularen Laborbau. Planexus GmbH ist Teil der Wesemann Holding GmbH und realisiert BSL-2-, BSL-3-, GMP- und ATEX-Container für Pharma, Biotech, Forschung und Krisenstäbe in DACH.

Sitz: Albstadt, BW Werk: Am Steinbach 8, 72459 Albstadt Auszeichnung: German CEO Excellence Award 2026 Letzte fachliche Prüfung: April 2026
Prozesslabor am Bestand, nicht Bohrturm-Romantik

Warum Raffinerie und Tanklager den Container brauchen

Umbau in der Ex-Zone dauert, Stillstand kostet. Ein temporäres Labor während Turnaround oder Revamp muss in Wochen stehen, Abstand zu Nachbaranlagen und Umweltauflagen einhalten – und nach dem Fenster wieder weg sein. In DACH geht es um Downstream und Midstream: Raffinerie, Tanklager, Pipeline, Gasspeicher, LNG – nicht um Upstream-Mud-Logging.

Zone 1/2
ATEX am Werkszaun
EN 60079, Ex-Dokument
8–16 W.
Turnaround-Fenster
Miete statt Hallenumbau
AwSV
Auffang & Dichtheit
WHG, Kohlenwasserstoffe
228/590
Kraftstoffnormen
DIN EN + ASTM-Methoden

Abgrenzung: Industrie-QC, Öl & Gas, Wasserstoff

Drei Seiten, drei Käufer. Industrie & Werkstoffprüfung spricht Stahl, Automotive, Bau, Härteprüfung, Mikrowaage, VDI 2627. Energiewende H₂ & Batterie spricht IPCEI, Thermal-Runaway, Trockenraum −40 °C, Elektrolyseur. Diese Seite bleibt bei Kohlenwasserstoff-Prozess, Kraftstoffqualität, Ex-Zone am Bestand, Umweltanalytik am Tanklager und Turnaround.

Werkstoffprüfung im Chempark gehört auf die Industrie-Seite. Wasserstoff-Pilot und Batterietest gehören auf die H₂-Seite. H₂-Beimischung ins Erdgasnetz erwähnen wir als Schnittstelle – den Teststand selbst nicht.

Normen und Regelwerke für Raffinerie- und Tanklager-Labore

Norm / RegelAnwendungLieferung
ATEX 2014/34/EU + EN 60079Ex-Schutz Zone 1/2 für KohlenwasserstoffeEX-Beleuchtung, Erdung, LEL bodennah
BetrSichV / ExplosionsschutzdokumentZoneneinteilung am AufstellortZoning-Konzept, Zonentrennung Labor/Warte
TRGS 727 / TRBS 2152Vermeidung von Zündgefahren, ESDAntistatik-Boden DIN EN 1081
DIN EN 228 / DIN EN 590Ottokraftstoff und DieselkraftstoffQC-Layout, klima-stabile Messplätze
ASTM D-MethodenDichte, S, Flash, Destillation, TANGeräteaufstellung, Medien, Abluft
ISO/IEC 17025Akkreditierte Kraftstoff- und Umwelt-QCUmgebungs-Qualifizierung, DAkkS-ready
AwSV / WHGWassergefährdende Stoffe, AuffangWannen, Dichtheitsnachweis, Beschichtung
BImSchG / TA LuftImmission, Abluft VOC am StandortAbluftkonzept, Behördenanlage
DIN EN 14175 + TRGS 526Abzüge, LaboratorienProbenahme-Abzug, Luftwechsel
SIL-2 nach IEC 61508Notabschaltung Probenahme / GaswarnungRedundante H₂S-/LEL-Sensorik

Acht Anwendungs-Container für Öl, Gas und Raffinerie

Kraftstoff-QC

Dichte, Schwefel, Wasser, Flammpunkt, GC-Peripherie. Ottokraftstoff DIN EN 228, Diesel DIN EN 590, klima-stabile Messplätze.

Rohöl- und Destillat-Assay

Destillation, TAN, Viskosität, Wasser/Sediment. Probenwege kurz zur Anlage, Auffang nach AwSV.

Prozessanalytik am Zaun

Probenahme, Flash, TAN, Viskosität neben Pumpstation oder Blender – Zone-Trennung zur Messwarte.

H₂S- und Schwefel-Labor

Unterdruck, H₂S-Warnung, bodennah und kopfnahe Sensorik, Abluft, keine offenen Flammen.

Umweltlabor Tanklager

BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe, Boden und Grundwasser an Tasse, Altlast, Tankstelle.

Korrosion und Integrität

Coupons, Wasserchemie Pipeline/Tank. Tiefe Werkstoffprüfung (Zug, Härte, REM) → Industrie-Seite.

Turnaround-Mietlabor

8–16 Wochen Kapazität neben der Anlage, Rückbau ohne Hallenrest, Verlängerung oder Mietkauf.

LNG, Speicher, Odorierung

Erdgasspeicher, LNG-Terminal, Odorierung. H₂-Beimischung nur als Schnittstelle zur H₂-Seite.

Sechs Engineering-Details für Kohlenwasserstoff-Labore

1. Gasdetektion

Schwere Gase bodennah, nicht nur Decke

Viele KW-Dämpfe und H₂S sammeln sich unten. LEL- und H₂S-Sensoren in zwei Höhen, Voralarm, Notabschaltung der Probenahme. Wasserstoff-Detektion deckennah gehört auf die H₂-Seite – hier ist die Lüftung unten und oben gedacht.

2. Zonentrennung

Ex-Labor und Ex-freie Messwarte

Probenahmeraum Zone 2 oder 1, Mess- und Auswerteraum Ex-frei, Schleuse oder Druckkaskade, Schaltschränke außerhalb oder überdruckgekapselt nach EN 60079-2.

3. ESD und Erdung

Antistatik, <1 Ω, Ex-Beleuchtung

Boden DIN EN 1081, Erdung DIN EN 60079-14, Beleuchtung 2G EEx d/e, keine ungeschützten Zündquellen, keine offenen Flammen am Arbeitsplatz.

4. AwSV-Auffang

Wannen, Dichtheit, KW-beständige Beschichtung

Auffang unter Schränken und Arbeitsflächen, Volumen zur gelagerten Menge, Dichtheitsprüfung dokumentiert, Leckage-Alarm an die Werksleitstelle.

5. Abluft und VOC

Abzug, Luftwechsel, Immission

DIN-EN-14175-Abzüge für Handproben, definierter Luftwechsel, VOC-Erfassung, Abstimmung mit TA Luft / Standort-Abluft. Unterdruck Probenraum gegenüber Warte.

6. SIL-Kette KW/H₂S

Notabschaltung Probenahme

Redundante Sensorik, Magnetventil an der Probenleitung, Lüftungs-Hochlauf, akustisch-optischer Alarm, Aufschaltung Anlagensicherheit – SIL-2-Logik, Stoffprofil Kohlenwasserstoff und H₂S.

ATEX am Raffinerie-Bestand: Container statt Hallenumbau

Ein Festeinbau in der Ex-Zone zieht Explosionsschutzdokument, Werksfeuerwehr, oft BImSchG-Änderung und Monate Bauzeit nach sich. Der Container hält die Zone räumlich klein: Aufstellung am Zaun oder auf definierter Freifläche, Abstand zu Nachbaranlagen nach Standortkonzept, Druckentlastung über definierte Flächen, Rückbau nach Turnaround ohne Gebäudehülle.

Typische DACH-Standorte: Raffinerie- und Chempark-Verbünde (Rheinland, Gelsenkirchen, Leuna, Bayernoil, Burghausen, Schwechat), Tanklager an Rhein, Elbe und Donau, Erdgasspeicher, LNG-Terminals an der Nordseeküste. Unabhängige Prüfstellen brauchen dieselben Methoden wie die Werks-QC – nur mit ISO-17025-Umgebung statt Produktionshalle.

Offshore-Plattform und IEC 61892 sind hier kein Leistungsversprechen. Wer Werkstoffprüfung, REM oder klimatisierte Wägezellen braucht, geht nach Industrie & Werkstoffprüfung. Wer Elektrolyseur, Brennstoffzelle oder Battery-Abuse braucht, geht nach H₂ & Batterie.

Turnaround: Mietlabor neben der Anlage

Im Turnaround steigen Probenaufkommen und Fremdfirmen-Verkehr, während Teile der bestehenden Laborinfrastruktur gesperrt oder umgebaut sind. Ein Mietcontainer mit Kraftstoff-QC, Prozessanalytik oder Umweltanalytik steht in Wochen, hängt an Werksmedien und verschwindet nach dem Fenster. Wirtschaftlich oft klarer als ein Hallenprovisorium in der Ex-Zone.

Laufzeiten 8–24 Wochen sind der Normalfall; bei Revamp oder dauerhafter Kapazität Mietkauf oder Kauf. Die AwSV- und ATEX-Dokumentation wandert mit – sie ist an den Container gebunden, nicht an die Halle.

Häufige Fragen zu Öl, Gas & Raffinerie

Welche ATEX-Zone gilt für ein Laborcontainer an der Raffinerie oder am Tanklager?

Das hängt vom Aufstellort und vom Explosionsschutzdokument nach BetrSichV ab – nicht vom Container allein. Steht das Labor außerhalb definierter Ex-Zonen am Werkszaun, ist oft ein Ex-freier Messraum mit Zone-2-Probenahme oder Gaswarnung ausreichend. Direkt an Tanktasse, Pumpstation oder Probenahmestelle kann Zone 2 oder lokal Zone 1 gelten. Wir planen die Zonentrennung: Ex-Labor vs. Ex-freie Messwarte, Erdung nach DIN EN 60079-14, antistatischer Boden DIN EN 1081, Ex-Beleuchtung 2G, LEL-Detektion bodennah für schwere Kohlenwasserstoffe. Zone 1 bauen wir projektbezogen mit Notified-Body-Bewertung.

Kann man ein Raffinerie-Labor für den Turnaround mieten?

Ja. Turnaround- und Revamp-Fenster dauern typisch 4–16 Wochen. In dieser Zeit braucht die QC Kapazität neben der Anlage, ohne dass die bestehende Laborhalle umgebaut wird. Wir liefern Mietcontainer mit Kraftstoff- und Prozessanalytik, AwSV-Auffang und ATEX-konformer Elektroinstallation. Anschluss an Werksmedien (Strom, Stickstoff, Instrumentenluft, Daten). Nach dem Turnaround Rückbau ohne Hallenrest. Mietverträge 8–24 Wochen mit Verlängerungsoption; Kauf oder Mietkauf, wenn das Labor dauerhaft am Standort bleibt.

Was bedeutet AwSV für den Laborcontainer?

Die AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) verlangt definierte Rückhaltung für Mineralöl, Lösemittel und Probenreste. Im Container: dichte Wannen unter Arbeitsplätzen und Schränken, Auffangvolumen passend zur gelagerten Menge, beständige Beschichtung gegen Kohlenwasserstoffe, dokumentierte Dichtheitsprüfung. Ergänzend WHG und betriebliches Alarmkonzept bei Leckage. Wir liefern die AwSV-relevanten Nachweise als Anlage zur Gefährdungsbeurteilung – die Beurteilung selbst bleibt Betreiberpflicht.

Ist ein Kraftstoff-QC-Container nach ISO 17025 akkreditierungsfähig?

Ja. ISO/IEC 17025 stellt Anforderungen an Methoden, Rückführbarkeit und Umgebung – nicht an gemauerte Wände. Für Ottokraftstoff DIN EN 228, Diesel DIN EN 590, Dichte ASTM D4052, Schwefel ASTM D4294, Flammpunkt ASTM D93 / DIN EN ISO 2719 liefern wir klimatisierte Messplätze, kalibrierbare Umgebungsaufzeichnung und DAkkS-ready Dokumentation. Unabhängige Prüfstellen (SGS, Intertek, TÜV) und Werks-QC nutzen denselben Standard. Härteprüfung, REM und VDI-2627-Wägeräume gehören auf die Industrie-Seite, nicht in dieses Kraftstoff-Layout.

Wie schützt der Container vor H₂S und VOC?

Schwefelwasserstoff ist giftig und schwerer als Luft; viele Kohlenwasserstoffdämpfe sammeln sich bodennah – im Gegensatz zu Wasserstoff, den wir deckennah überwachen. Standard: Unterdruck im Probenahmeraum gegenüber der Messwarte, Abluft mit VOC-Erfassung, H₂S- und LEL-Detektoren in zwei Höhen, Voralarm und Notabschaltung der Probenahme, optisch-akustischer Alarm innen und außen. Abzüge nach DIN EN 14175 für offene Handproben. Keine offenen Flammen, keine ungeschützten Zündquellen. SIL-2-Kette analog zur H₂-Seite, aber mit Sensorik und Lüftungsführung für Kohlenwasserstoffe und H₂S.

Braucht ein Laborcontainer auf dem Raffineriegelände eine eigene Genehmigung?

Meist ja, oft im Rahmen der bestehenden BImSchG-/Störfall-Anlage statt als komplett neues Gebäude. Der Container bleibt räumlich begrenzt: Ex-Zone, Immission und Abwasser bleiben im bestehenden Betriebsbereich. Wir liefern Explosionsschutzkonzept, Brandschutznachweis, AwSV-Doku, Statik und TGA als Behördenpaket. Abstimmung mit Werksfeuerwehr und Anlagensicherheit gehört zum Projektstart. Baurechtlich gelten dieselben Schwellen wie bei anderen Laborcontainern; der Unterschied ist die Einbindung ins Explosionsschutzdokument des Standorts.

Worin unterscheidet sich dieser Container von Industrie-QC und von H₂-Testcontainern?

Industrie & Werkstoffprüfung ist Zugversuch, Härte, REM, Mikrowaage, ISO 17025 am Produktionswerk. Energiewende H₂ & Batterie ist Elektrolyseur, Brennstoffzelle, Thermal-Runaway, Trockenraum und IPCEI. Öl, Gas & Raffinerie ist Kohlenwasserstoff-Prozess, Kraftstoffnormen, Tanklager-Umweltanalytik, H₂S/VOC, AwSV und Turnaround am Bestand. Werkstoffprüfung im Chempark verlinken wir auf die Industrie-Seite. Wasserstoff-Pilot und Batterietest verlinken wir auf die H₂-Seite. H₂-Beimischung ins Gasnetz behandeln wir hier nur als Schnittstelle, nicht als Teststand.

Laborcontainer für Raffinerie, Tanklager oder Turnaround

Skizzieren Sie Standort (Ex-Zone ja/nein), Methoden und Zeitfenster. Wir antworten innerhalb eines Werktags mit Zoning-Konzept und Miet- oder Kaufmodell.

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